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Seiten-Verantwortlich

Lukas Pichelstorfer


Zur erfolgreichen Integration von neuen Aktiven in die Bewegung ist die Beachtung verschiedener Aspekte hilfreich.

Egal, wie gut die Integration Neuer organisatorisch geplant ist: Nicht jede*r Interessierte* wird aktiv werden. Um jemanden erfolgreich zu integrieren, sind vor allem von uns, den "Integrierenden", einige Punkte zu beachten:

1) Haltung und Strategie

Der Wille zum Wachstum seitens der Gruppe

Es ist äußerst schwer, Teil einer Gruppe zu sein, die das nicht will. Eine offene Debatte innerhalb der Gruppe erlaubt es, diesem Thema aktiv zu begegnen und gegebenenfalls Maßnahmen zu setzen. Mögliche Fragestellungen:

    1. Ist Wachstum generell gewünscht?
    2. Woran man erkennen kann, ob die Gruppe
      1. zu schnell wächst (z.B. sinkende Qualität der Arbeit)?
      2. zu langsam wächst (z.B. keine neuen Ideen)?
    3. Wie beeinflusst das Wachstum die bestehende Arbeit der Gruppe?

Die Bereitschaft, jemanden kennenzulernen

Der/die Neue ist eine Persönlichkeit mit Stärken, Schwächen, Wünschen und Zielen. Daher geht es, neben der Vermittlung von Inhalten, auch sehr stark um Beziehungsarbeit.

Sind Ressourcen vorhanden?

In der Gruppe müssen sich Personen finden, die bereit sind, sich dem Neuen und dem Integrations-Prozess anzunehmen.

  • Mentor*innen helfen Neuen die Bewegung kennenzulernen und aktiv zu werden. Ein*e Mentor*in ist ein Mitglied der bestehenden Gruppe, das mit den Methoden der GWÖ vertraut ist und einen Überblick über die Aktivitäten der Gruppe hat. Da es beim Mentoring aber vor allem auch um den Aufbau einer Beziehung geht, sind (unter der Berücksichtigung der eigenen Ressourcen) persönliche Treffen Telefonaten oder Mailaustausch vorzuziehen. Ziel soll es sein, dass jede/r Neue ab dem ersten Kontakt zur Gruppe eine Ansprechperson hat, die den Einstieg in die GWÖ erleichtert. Themen des Mentorings sind die Klärung von Fragen zur GWÖ, Reflexion des Umgangscodex, das Vermitteln von Kontakten innerhalb der GWÖ Struktur und Unterstützung Neuer bei der Initiierung von Projekten. Diese Aufgaben sollen als Angebot an den/die Neue*n kommuniziert werden. Jede*r Aktive der Gruppe kann Mentor*in sein.
  • Die Regionalgruppenkoordinator*innen in Deiner Regionalgruppe hilft dabei, den Leitfaden (bestehend aus dieser Seite und "Erste Schritte in der GWÖ") in der Gruppe bekannt zu machen und anzuwenden, weiters das Thema mit anderen Koordinator*innen zu reflektieren (z.B.: beim jährlichen Regionalgruppentreffen).

Angebote formulieren

Klarheit über die Tätigkeiten in der Gruppe ist eine Grundvoraussetzung, um Angebote für den/die Neue*n zu formulieren. Hier sollte darauf geachtet werden dass die Angebote einen niederschwelligen Einstieg ermöglichen. Es wird empfohlen eine Liste zu führen (und regelmäßig zu aktualisieren), WELCHE Themenbereiche von WEM mit welchem ZIEL bearbeitet werden. Das ist nicht nur für die Kommunikation von Inhalten an Neue wertvoll, sondern dient auch der Reflexion der eigenen Tätigkeiten. Die Ausrichtung der Gruppe wird dadurch sichtbar und macht Entwicklung sichtbar.

Neue Ideen und Projekte unterstützen

Das kann zur Folge haben dass alt(-bewährt)e Strukturen in Frage gestellt werden. Hier soll die Offenheit bestehen, zu reflektieren, ob die Neuerung einen Vorteil gegenüber der bisherigen Situation bringt.

2) Praktische Durchführung

Zur Einbindung neuer Mtiglieder in eine bestehende Struktur gibt es verschiedene Methoden:

  • Einzel-Onboarding: Der/Die Neue lernt beim ersten Treffen Aktive der Regionalgruppe persönlich kennen und bekommt einen/eine Mentor*in an die Seite gestellt. Diese*r hilft Inhalte und Methoden der GWÖ zu vermitteln und bildet eine Ansprechstelle.
  • Durchführung eines Einführungs-Workshops: Dabei kann eine Gruppe Neuer mit der GWÖ-Bewegung in Kontakt treten. Je nach größe der Gruppe können auch hier Neue Mentor*innen finden. Ein exemplarisches Programm für den Einführungs-Workshop findest Du im Unterpunkt Dateien.
  • (Freizeit-)Aktivitäten bei denen sich "alte Hasen" und Neue auf Augenhöhe begegnen können, also unabhängig von Vorwissen und GWÖ-Erfahrung (z.B.: Stammtisch, Grillabend, Wandertag o.Ä.).
    Sehr gut zum Aufbauen von Beziehungen geeignet - und ein*e Mentor*in wird so schnell gefunden.

3) Anmerkungen

Wieviel Zeit und Ressourcen eine Gruppe zur Integration Neuer verwenden möchte, bleibt ihr natürlich selbst überlassen und sollte innerhalb der Gruppe konsensiert werden.

Lob und Kritik: Der Wissensstand und der Grad der Reflexion der Persönlichkeit werden bei Neuen sehr unterschiedlich sein. Wir empfehlen, mit Lob und Bestärkung großzügig zu sein und diese auch vor der Gruppe vorzubringen. Kritik sollte, wenn möglich, unter vier Augen (es soll niemand bloßgestellt werden - persönliche Kränkungen sind oft schwer wieder zu beheben) und immer gut überlegt geäußert werden.

4) Dateien


5) Weitere Ideen

Wir könnten kleine Videos erstellen, um neue Menschen und Regionalgruppen zu unterstützen.

Dieses Tool könnte helfen: https://screencast-o-matic.com/home