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Kommunikation als Schlüssel zum Erfolg

In vielen Unternehmen ist es nicht so wichtig, wie man miteinander umgeht. Letztlich geht es ums Geld verdienen - da nimmt man schon einiges in Kauf.
Bei ehrenamtlichen Tätigkeiten ist das anders: Wenn ich mich nicht wertgeschätzt, nicht ernst genommen fühle, bin ich draußen.
Umso wichtiger ist es, die Kommunikation innerhalb des Energiefelds bewusst zu gestalten.
Im Umgangskodex finden sich dazu viele Details (siehe Zusammenarbeiten in der GWÖ).

Kommunikationsmittel für Energiefelder

Relevante Kommunikationsmittel für Energiefelder sind:

  1. persönliche Treffen (Gruppen oder einzeln)
  2. Telefonate / Skype u.ä. (Gruppen oder einzeln)
  3. E-Mails / SMS u.ä. (Gruppen oder einzeln)

Gerade die regionale Zusammenarbeit bietet den Vorteil, dass viel in persönlichen Treffen geklärt werden kann. Das beansprucht vordergründig zwar mehr Zeit als ein E-Mail oder ein Telefonat, kann aber Meinungsverschiedenheiten aufgrund von Missinterpretationen vorbeugen. Zusätzlich werden dadurch auch persönliche Beziehungen aufgebaut, die für das Funktionieren der Gruppe elementar sind.

Gestaltung von Gruppentreffen

1. Struktur schaffen

  • Ankommensrunde: „Wie geht es mir?“ > Teilnehmer*innen erzählen, was sie im Moment beschäftigt (z.B. informell oder mit Redegegenstand) => Arbeitsfähigkeit der Gruppe
  • Rollenverteilung klären: „Wer moderiert? Wer protokolliert? Wer achtet auf die Zeit (ggf. inkl. Pausen)?“ > schafft Legitimation für Rollen; Wechsel stärken Gruppengefühl
  • Tagesordnung festlegen: Punkte sammeln und priorisieren;
    „Worum geht es?“ > Unterscheidung zwischen a) Informationen, b) Diskussionen und c) Entscheidungen (für jeden einzelnen Tagesordnungs-Punkt und im Protokoll)
  • Tagesordnung abarbeiten: moderieren, protokollieren, auf Zeit achten
  • Abschlussrunde: „Was bleibt hier? Was nehme ich mit?“ > nicht überziehen
  • Protokoll ausschicken: max. eine Woche nach dem Treffen

2. Sicherheit geben

  • Rollenklarheit herstellen: Moderator*in ≠ Leiter*in ≠ Teilnehmer*innen; Moderator*in = zuständig für Struktur, nicht für Inhalte
  • selbst Fokus halten > durch die Tagesordnung führen
  • regelmäßig Orientierung schaffen > zusammenfassen, überleiten
  • Wortmeldungen in Kontext setzen > ggf. auch Teilnehmer*innen unterbrechen
  • keine neuen Fragen einbringen / zulassen > führt zu unnötigen Diskussionen
  • bei eigenen inhaltlichen Beiträgen klar erkennbar Rolle wechseln > von dem/der Moderator*in zum/zur Teilnehmer*in; bei Punkten mit starker emotionaler Involvierung Moderation komplett abgeben
  • Entscheidungen herbeiführen > Ziel: Konsens, Alternative: Systemisches Konsensieren

3. Empathisch agieren

  • für gleichmäßige Beteiligung sorgen > stille Teilnehmer*innen bewusst einbinden, laute einbremsen > z.B. Meinungsrunden, Wortmeldungen nur nach Aufzeigen
  • Bedürfnisse wahrnehmen und ansprechen, ev. Vorschlag zur Befriedigung machen:
    z.B. Müdigkeit, Unruhe > Pause?
    z.B. Unverständnis > Erklärung?
    z.B. Hitze > Fenster auf?
    z.B. Freude über geschafften Meilenstein > Feiern?
    > Bedürfnisse haben Vorrang
    > unbefriedigte Bedürfnisse führen zu schlechter Stimmung

4. Mensch sein

  • authentisch bleiben > „normal“ mit anderen sprechen
  • Gruppe hat Mitverantwortung für Gelingen der Moderation
  • nicht perfekt sein wollen > bei Überforderung Moderator*innen-Rolle zur Diskussion stellen

5. Sich weiterentwickeln

  • aktiv Feedback einholen: am Ende des Treffens, von der Gruppe oder unter vier Augen
  • Lernen > Anwenden > Reflektieren 
  • Moderation = Alltagskompetenz / Handwerk Jede*r kann es lernen!
  • No labels