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Inhalt

Was wollt ihr tun?

Als Energiefeld gibt es Hunderte Möglichkeiten, um die GWÖ-Idee vor Ort umzusetzen (siehe Aktivitäten & Beispiele).
Häufig entsteht daraus ein "Man müsste ..." - doch das ist der falsche Weg.
In einer Gruppe von Ehrenamtlichen muss niemand etwas. Alles, was dort passiert, ist freiwillig und aus eigenem Antrieb heraus.

Deshalb lautet die Frage nicht "Was müsste man tun?", sondern: Was wollen wir tun?

1. Vision

Gemeinwohl-Ökonomie in der Region XY - Wie soll das funktionieren?
Wenn es darum geht, die GWÖ in der Region umzusetzen, braucht ihr zuerst ein Bild, wie es denn sein wird, wenn die GWÖ in der Region umgesetzt wurde:

  • Wie wird es aussehen, wenn man aus dem Haus geht?
  • Wie wird es sich anfühlen, wenn man etwas einkauft?
  • Wie wird es schmecken, wenn man etwas isst?
  • Was wird man hören, wenn man das Fenster öffnet?

Das Bild, dass daraus entsteht, nennt sich "Vision".
Diese Vision bringt jene Zugkraft, die Menschen dazu bringt, sich für die Umsetzung derselben zu engagieren.

2. Mission

Die Vision ist in der Regel zu groß, um sie mit ein paar Ehrenamtlichen umzusetzen.
Umso mehr gilt es, Schritt für Schritt vorwärts zu gehen.

Auf der einen Seite gilt es herauszufinden, was der/die Einzelne wirklich tun will.
Dabei gibt es kein richtig oder falsch: Jede/r soll seinen/ihren GWÖ-Beitrag dort leisten, wo er/sie möchte.
Wenn dadurch irgendetwas zu kurz kommt, ist das kein Weltuntergang.
Das ist immer noch besser als wenn sie kurz irgendwelche Aufgaben übernehmen, die ihnen keinen Spaß machen, und dann nach drei Monaten wieder weg sind.

Auf der anderen Seite stellt sich die Frage, wie das ins Gemeinsame hineinpasst.
Die Kunst ist es, all die unterschiedlichen Tätigkeiten, die Einzelne einbringen (wollen), unter einen Hut zu bringen.
Gelingen kann das, indem man alle, die ähnliches tun (wollen), zu "Fokusteams" zusammenfasst, die ein gemeinsames Anliegen formulieren.

Die Anliegen aller Fokusteams ergeben dann die "Mission".
Diese Mission zeigt, an welchen Themen gearbeitet wird, um die gemeinsame Vision zu realisieren.

3. Meilensteine

Jedes Fokusteam kann für sich Meilensteine formulerieren -
d.h. konkretisieren, was man z.B. im nächsten Jahr erreichen will.
Im Gegensatz zu Vision und Mission müssen diese klar formuliert und konkret erreichbar sein.

Wichtig ist, dass Mission und Meilensteine von den Fokusteams selbst kommen und NICHT von oben herab beschlossen werden.
Der Prozess der gemeinsamen Missions- und Meilenstein-Definition beinhaltet die Motivation, gemeinsam etwas umzusetzen - genau, wie es bei der großen Vision auf Energiefeld-Ebene ist.

Und was ist jetzt die Strategie?

Die Strategie ist die Zusammenführung von Vision, Mission und Meilensteinen.
Diese gilt es, einmal pro Jahr zu überprüfen und ggf. zu adaptieren:

  1. Wurden die geplanten Meilensteine im letzten Jahr erreicht?
    Was lernen wir daraus?
  2. Sollen wir an Vision und Mission etwas ändern -
    aufgrund der Erfahrungen des letzten Jahres, zur Integration von Neuen oder wegen veränderter Rahmenbedingungen?
  3. Welche Meilensteine sind für nächstes Jahr geplant?
    Passen diese zur adaptierten Vision und Mission?
    Wo liegen Synergie-Potenziale?
    => Feedback an die Fokusteams

Diese Fragen können z.B. im Rahmen einer eintägigen Klausur behandelt werden.
Dadurch hat jedes Energiefeld eine für sich stimmige Strategie ...

Tipps zur konkreten Umsetzung findet ihr auf der Seite zur Entwicklung einer Regionalgruppe nach der Dragon-Dreaming-Methode.

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