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Allgemeine Spielregeln

Wir sind eine große Bewegung, die vor allem aus ehrenamtlichen Aktiven in verschiedenen Ländern besteht. Das bedeutet, dass wir weit verstreut sind, sowohl geografisch, sprachlich als auch kulturell.

Damit unsere Zusammenarbeit trotzden gut funktioniert, haben wir ein Regelwerk (siehe OwnCloud) und einen Umgangskodex entwickelt.
Lest sie Euch gut durch und berücksichtigt sie bitte bei Eurer Arbeit.

Code of Conduct (english version)

Umgangskodex (deutsche Version)

Error rendering macro 'viewpdf'

com.atlassian.confluence.macro.MacroExecutionException: com.atlassian.confluence.macro.MacroExecutionException: The viewfile macro is unable to locate the attachment "GW+û_Umgangskodex.pdf" on this page


„
Ich erkundige mich auf der GWÖ-Website über die existierenden Kommunikationskanäle
und Entscheidungsregeln, bevor ich etwas Rele
vantes kommuniziere oder eine Entschei-
dung über meine Verpflichtungen treffe.
Wie kommunizieren wir?
„
Ich begegne allen anderen Aktiven mit Wertschätzung, Respekt und auf Augenhöhe. Ich
gebe mein Bestes, um offen und ehrlich zu sein sowie Transparenz – und damit Vertrau-
en – zu schaffen.
„
Ich anerkenne, dass ich Mitverantwortung für eine gelungene Kommunikation trage.
„
Ich sage meine Meinung, akzeptiere aber auch die Meinung der anderen. Wenn ich die
Sichtweise einer anderen Person nicht verstehe, frage ich nach, bis ich Klarheit erlange.
Wenn ich bemerke, dass zentrale Begriffe unterschiedlich verstanden werden, führe ich
ein gemeinsames Verständnis herbei.
„
Erfolgreiche Kommunikation ist wichtig für mich und ich helfe dabei, sie zu erreichen (z.B.
mit einem „Danke“ oder durch die Nutzung der Methoden gewaltfreier Kommunikation).
„
Ich strebe persönliche Gespräche und Treffen an. Ist dies nicht möglich, gebe ich Tele-
fon- und Skype-Gesprächen den Vorzug gegenüber Schriftverkehr. Mails dienen in der
Regel nur dem sachlichen Informationsaustausch. Sobald die Sache emotional wird, su-
che ich persönlichere Formen der Kommunikation.
„
In Diskussionen überlege ich mir gut, was ich konstruktiv beitragen kann, um ein gutes
Ergebnis zu erzielen. Alles, was nicht weiser ist als die Stille, darf unausgesprochen blei-
ben.
„
Ich unterstelle allen anderen stets positive Absichten. Wenn mich Dinge bei einer ande-
ren Person stören, spreche ich sie persönlich darauf an. Dabei darf ich auch Emotionen
zeigen. Ich bemühe mich, niemanden zu demütigen. Ich warte stattdessen auf einen ge-
eigneten Moment, um mein Problem anzusprechen. Wenn das nicht möglich ist, wende
ich mich an die ModeratorInnen oder KoordinatorInnen der Gruppe.
„
Ich bin mir bewusst, dass die Art und Weise, wie ich öffentlich über die GWÖ spreche,
die Bewegung als Ganzes betreffen kann. Beim Äußern von negativen Aspekten gehe
ich besonders achtsam vor.
Was und wie entscheide ich?
„
Grundsätzlich handle ich eigenständig. Alles wird im kleinstmöglichen Kreis der Betroffe-
nen entschieden.
„
Die Freiheit des/der Einzelne/n endet dort, wo die Freiheit der/des Andere/n beginnt: Kei-
ner hat das Recht, ohne Mandat über die Köpfe der Betroffenen hinweg zu entscheiden.
Das gilt für einzelne Personen genauso wie für AkteurInnen-Kreise oder Energiefelder.
„
Wenn ich mir sicher bin, dass von meinem Vorhaben kein/e andere/r Aktive/r betroffen
ist, entscheide ich selbst.
„
Wenn hingegen andere Aktive betroffen sein könnten, kläre ich sie über mein Vorhaben
auf und wir entscheiden gemeinsam über die weitere Vorgehensweise. Das kann auf bi-
lateraler Ebene ebenso passieren wie bei Energiefeld-Treffen, in AkteurInnen-Kreisen
oder im Rahmen der Delegiertenversammlung – je nachdem, wer betroffen ist.
„
Ausgenommen davon ist der Fall, dass eine
Person oder eine Gruppe demokratisch legi-
timiert wurde, Entscheidungen zu treffen, die andere Personen oder Gruppen betreffen.
Ein Beispiel dafür sind die Entscheidungssp
ielräume des internationalen Koordinations-
teams.
„
Ich halte den Ebenen-Weg ein: Wenn ich einen Vorschlag für die gesamte Bewegung
habe, unterbreite ich diesen zuerst meinem Energiefeld oder AkteurInnen-Kreis. Wenn
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das EF / der AK den Vorschlag unterstützt, werde ich ihn der gesamten Bewegung
präsentieren.
„
Wenn ich eine Idee umsetzen möchte, suche ich den passenden Leitfaden und die zu-
ständigen Ansprechpersonen auf
http://movement.ecogood.org
(z.B. für Projekte, Ener-
giefelder, AkteurInnen-Kreise).
„
Grundsätzlich können legitimierte Gruppen im
Rahmen ihrer Spielräume autonom ent-
scheiden. Sind mehrere Gruppen betroffen, ent
scheiden sie gemeinsam. Ist die gesamte
Bewegung betroffen, entscheidet die Delegiertenversammlung. Im Zweifelsfall frage ich /
fragt meine Gruppe zurück (Konsultationsprinzip).
Wie wird entschieden?
„
In der GWÖ wird grundsätzlich demokratisch entschieden.
„
Wir empfehlen
1. Konsens,
2. Konsent,
3. Systemisches Konsensieren.
---
Beschluss der GWÖ-Delegiertenversammlung 2016
(korrigierte Version vom November 2016)
Redaktion:
christian.kozi
na@ecogood.org

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